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Seiten im World Wide Web

Internetseiten werden als Hypertext* erstellt. Internetbrowser* sind in der Lage, Inhalte, die mit HTML* erstellt wurden, darzustellen. HTML-Code wird in Form von HTML-Steuerbefehlen erstellt. Diese Steuerbefehle stehen zwischen den Zeichen (Tags) < und >. Diese Zeichen werden von Browsern nicht dargestellt.

Jeder HTML-Steuerbefehl hat einen öffnenden <...> und einen schließenden </...> Tag. Der schießende HTML-Befehl wird durch das Zeichen "/" angezeigt.

Beispiel:

h1 ist das HTML-Element für Überschrift. p ist idas HTML-Element für Absatz (=Paragraph) und br für Zeilenumbruch. Eingeschlossen zwischen < und > werden HTML- Elemente zu Steuerbefehlen.

Abgebildet ist ein Text, der aus einer Überschrift, einem Absatz mit einem manuellen Zeilenumbruch besteht. Da der Zeilenumbruch dort endet, wo er beginnt, wird das schließende Zeichen "/" ans Ende des öffnenden Befehls geschrieben.

<h1>Überschrift</h1>
<p>Erste Zeile eines Absatzes<br />
Zweite Zeile eines Absatzes</p>

Browser sind in der Lage Internetseiten auf fremden Rechnern aufzurufen. Voraussetzung ist, dass der fremde Rechner über eine Internetleitung mit dem World-Wide-Web verbunden ist. Läuft auf diesem Rechner eine Serversoftware, können Seiten, die dort für die Veröffentlichung bereit stehen aufgerufen und im Browser angezeigt werden.

Ein Rechner, der Seiten für das Internet zur Verfügung stellt, hat im Internet eine eindeutige IP-Adresse (IP=Internetprotokoll). Anstelle der IP-Adresse werden von Registrierungsstellen sogenannte Domains vergeben, die anstelle der IP-Adresse aufgerufen werden können. Informationsseiten wie https://ip-info.org ermöglichen es, zu einer bekannten Domain die dazugehörige IP-Adresse festzustellen. Der Domain-Name und die IP-Adresse sind einmalig. Daher nennt man diese Adresse auch URL (Uniform Resource Locator). Der Aufruf der IP-Adresse über die URL-Leiste eines Browswers hat dieselbe Wirkung wie die Eingabe des Domain-Namens.

Die Eingabe der URL ruft über das sogenannte HyperTextTransferProtokoll (HTTP) das Verzeichnis (den Ordner) auf dem Internetrechner auf, in dem die Internetseiten liegen. Bei der Eingabe der URL sucht der Browser automatisch die Startdatei. Als Startdatei erkennt der Browser Dateien, die mit index beginnen, also z.B. index.php, index.html, index.htm, indes.asp. Die Startseiten-Datei muss daher nicht angegeben werden.

Aufgabe: Ermitteln Sie die IP-Adresse einer selbst gewählten Internetseite über die Suchmaschine: https://ip-info.org


Definitionen

  • Hypertext: Text mit Verknüpfung zu anderen Texten über Links (Hyperlinks). Inhalt ist nicht zwangsläufig linear sondern durch Vernetzung gekennzeichnet. Er kann außer Text auch Töne und Bewegtbilder enthalten. Die Wiedergabe ist auf allen Plattformen und mit allen Geräten möglich, die den HTML-Standard wiedergeben können. Über entsprechende Markierungen im Text durch HTML-Steuerbefehle, sog. Tags, erkennbar durch die Zeichen < und >, kann das Aussehen und die Ausgabe gesteuert werden. Sogenannte Internet-Browser sind die zentralen Anzeigeprogramme für Hypertext. Hypertext kann mit jedem einfachen Texteditor erstellt und bearbeitet werden. Dateien mit den Endungen .html, .htm, .php werden beim Öffnen standardmäßig als Internetseite erkannt und mit dem Browser geöffnet, der als Standardanwendung eingerichtet ist. Wird eine Internetadresse in das dafür vorgesehene Eingabefeld eines Browsers eingegeben, öffnet der Browser automatisch die Startseite einer Homepage, wenn er sie findet. Die Startseite muss den Namen index.html, index.htm index.php oder index.asp (Windows) führen.
  • Browser wie Firefox, Internet-Explorer, Mozilla, Opera, Edge, Safari, sind kostenfreie Programme, die Inhalte wiedergeben können, die als Hypertext mit der Sprache HTML beschrieben sind. Text, der zwischen der Zeichen folge < und > im Text stehen, werden als Anweisung gelesen aber nicht im Browser angezeigt.
  • HTML: Hyper Text Markup Language
  • URL: Eindeutige Bezeichnung einer Rechners im WWW (WordWideWeb). Es ist auch die sogenannte IP-Adresse. Hinter jeder Internetadresse steckt eine eindeutige IP-Adresse. Weil die nicht so leicht zu merken ist, wird sie in der Regel mit einem Domain-Namen verknüpft. Die Internetadresse https://www.gsz-zak.de ist zum Beispiel identisch mit der Adresse: 129.143.226.144. Ein Aufruf öffnet die Adresse der Philipp-Matthäus-Hahnschule. Geöffnet wird automatisch die damit verknüpfte Startseite: https://www.gsz-zak.de/wp/index.php.
  • Html-Steuerbefehl: Zwischen den Zeichen (Tags) < und > stehen definierte Steuerbefehle. Sie werden auch HTML-Elemente genannt. Es gibt Elemente für die Darstellung von semantischen Strukturen des Inhalts, Elemente für die Kennzeichnung von Bereichen des Quellcodes und Elemente, die für das Aussehen, also die Gestaltung, zuständig sind.
    • Strukturelemente sind zum Beispiel: Überschriften (h1, h2, h3, ...), Absätze (p), Listen (ul, ol, li), Zeilenumbrüche (br), Tabellen (table, tr, td), Zeichenbereiche (span), Boxen (div)
    • Quellcodebereiche werden gekennzeichnet durch: html, head, style, meta, body
    • Semantische Bereiche im sichtbaren Inhaltsbereich: main, header, nav, section, article, aside, footer, div (in der Regel definiert durch Klassen oder IDs)
    • Gestaltungselemente sind alle Befehle, die das Aussehen eines HTML-Elementes steuern können: Farbe (color), Umrandung (border), Außenabstand (margin), Innenabstand (padding), Hintergrundfarabe (background-color), Schrift (font-family), Schriftschnitt (font-weight), Schriftstil (font-style)
    • Steuerbefehle haben immer ein Anfang (<p>) und ein Ende (</p>). Das Ende wird durch einen Schrägstrich gekennzeichnet ist. (z.B. </p>). Das Zeichen für den Zeilenumbruch hat sein Ende in sich selbst, daher wird der Schrägstrich, der das Ende kennzeichnet, direkt an das Element gehängt: (<br />)
  • CSS: Cascading Style Sheets. Auszeichnungssprache zur Gestaltung von HTML-Seiten. Wie bei einer Cascade werden Gestaltungsinformationen, die für ein HTML-Element definiert wurden an untergeordnete Elemente vererbt. CSS-Definitionen, die direkt beim Element definiert werden überschreiben CSS-Definitionen, die im Style-Bereich eines Dokumentes getroffen werden. CSS-Definitionen im Style-Bereich eines Dokumentes überschreiben Definitionen, die in einer externen CSS-Datei festgelegt werden. CSS-Definitionen, die weiter unten im CSS-Teil stehen überschreiben Definitionen in vorhergehenden Zeilen. Sind mehrere CSS-Dateien mit einem Dokument verlinkt überschreibt die CSS-Datei, deren Link im Dokument weiter unten steht, Definitionen der weiter oben verlinkten CSS-Datei. Überschrieben werden jedoch immer nur Befehle, die dasselbe Element betreffen.
  • w3C: WWW-Consortium: Weltweiter Zusammenschluss zur Definition der HTML-Standards.
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